Technische Zeichner/innen sind heute hauptsächlich am Bildschirm mit einem CAD-System tätig. Daher ist es wichtig, gerne mit dem PC zu arbeiten. Es werden mit 3D- und 2D-Systemen Modelle und Zeichnungen erstellt. Zusammen mit Ingenieuren und Technikern in einem Konstruktions- oder Projektteam werden Einbauzeichnungen und technische Unterlagen erstellt oder Einbautoleranzen berechnet.
Für Dokumentationen und Handbücher werden auch dreidimensionale Darstellungen gezeichnet.
Schulische Voraussetzungen:
Am Anfang werden die grundlegenden Kenntnisse und Fertigkeiten des technischen Zeichnens am Zeichenbrett vermittelt. In einer Grundausbildung im Werkstattbereich, die Drehen, Fräsen und Schweißen umfasst, lernen die Auszubildenden die Eigenschaften der verschiedenen Werkstoffe kennen.
Das computerunterstützte Zeichnen mit 2D- und 3D-Systemen wird dann durch die intensive praktische Arbeit am CAD-Bildschirm eingeübt. Wesentliche Aufgabe ist hier das Modellieren von Bauteilen und das Erstellen von fertigungs- und normgerechten Zeichnungen für Bauteile, die zerspant, geschweißt oder gegossen werden. Dabei wird man auch mit verschiedenen Maschinenelementen vertraut, wie Schrauben, Stiften, Kugellagern usw. Außerdem werden Elektronik-, Pneumatik- und Hydraulikschaltpläne entworfen.
Im Betrieb durchlaufen die Auszubildenden verschiedene Abteilungen in der Entwicklung und Konstruktion, in denen sie vielfältige Spezialkenntnisse erlernen sowie wichtige Erfahrungen für die spätere Praxis sammeln können. Die Ausbildung wird durch die Mitarbeit in Projektteams ergänzt, z. B. beim Organisieren von Ausbildungs-Messeständen, aber auch durch den Austausch mit Auszubildenden anderer Länder.
Die Technische Zeichnerin und der technische Zeichner können ihr erlerntes Wissen umsetzen:
Die Weiterbildung zum Meister, Techniker oder Ingenieur ist möglich.