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Über unsHistorieZeppelinmotoren

Zeppelinmotoren - Motoren seit Zeppelins Zeiten. Leicht, kompakt, stark

MTU-Dieselmotoren sind, was Leistungsgewicht, Bauraum und Technologie angeht, weltweit die Nummer 1. Immer wieder wird deshalb die Frage gestellt, wie MTU diese Spitzenposition erreicht hat. Die entscheidende Rolle spielten dabei die Luftschiffe des Grafen Zeppelin. Als sich am 2. Juli 1900 das erste Luftschiff aus der Bucht von Friedrichshafen-Manzell erhob, sorgten zwei Daimler-Motoren mit je 16 PS für den nötigen Antrieb.

Neun Jahre später beauftragte Graf Zeppelin den jungen Karl Maybach mit dem Bau leistungsstarker, leichter und brandsicherer Luftschiff-Ottomotoren. Schon nach kurzer Zeit bewährten sich diese so gut, daß alle 112 Luftschiffe, die bis 1928 in Friedrichshafen gebaut wurden, mit Maybach-Motoren ausgerüstet wurden.  Spektakuläre Fahrten gelangen dem Reparationsluftschiff "ZR III" im Jahre 1923 mit der Atlantiküberfahrt sowie dem "Graf Zeppelin" mit der Weltumfahrung 1929 und der Arktisfahrt 1931.

Bei den beiden letzten in Deutschland gebauten Luftschiffen "Hindenburg" und "Graf Zeppelin II" kam dann wieder Daimler-Benz zum Zuge: jedes Luftschiff erhielt je vier 1200 PS starke Dieselmotoren vom Typ LOF 6. Daimler-Benz leitete davon den sogenannten MB 518 ab, der zum Standardmotor für die Schnellboote der deutschen und anderer westlicher Marinen avancierte. Dieser Motor wurde unter der MTU-Bezeichnung 672 noch bis Mitte der siebziger Jahre gebaut.

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